Kurzanleitung: „Raspberry Vanilla Dream“
- Zutaten:
- 150 ml Himbeersaft
- 50 ml Vanillesirup
- 100 ml Tonic Water
- Frische Himbeeren und Eiswürfel
- Zubereitung:
Fülle ein Glas mit Eiswürfeln, gib den Himbeersaft und den Vanillesirup dazu und rühre vorsichtig um. Fülle das Glas mit Tonic Water auf und garniere mit frischen Himbeeren.
Das war’s! Fertig ist dein „Raspberry Vanilla Dream“. Simpel, aber nicht stumpf – wie die besten Dinge im Leben.
Detaillierte Tipps für den perfekten Cocktail
Hier wird’s spannend: Du hast jetzt das Grundgerüst, aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Ein paar Kniffe können den Cocktail definitiv aufwerten:
- Die Wahl des Himbeersafts:
Wenn du kannst, nimm frischen Himbeersaft oder einen hochwertigen Direktsaft. Die Qualität des Safts ist der Schlüssel, da er im Getränk dominieren wird. Hast du eine Saftpresse? Dann unbedingt selbst entsaften – das macht den Unterschied! -
Vanillesirup variieren:
Industrie-Vanillesirup ist okay, aber hast du schon mal daran gedacht, Vanillesirup selbst zu machen? Einfach Zucker, Wasser und eine echte Vanilleschote kurz einkochen – das schmeckt runder und weniger künstlich. Und ja, echte Vanille kostet, aber die Investition zahlt sich aus. -
Tonic Water macht den Unterschied:
Nicht jedes Tonic Water passt hier: Zu bitter (wie bei manchen klassischen Tonic-Wassern) erstickt die Leichtigkeit des Cocktails. Greif lieber zu einer Variante mit leicht floralen Noten. Wer experimentieren möchte, kann auch Dry Tonic ausprobieren – Achtung, das verändert den Gesamteindruck deines Cocktails und wird ihn weniger süß machen. -
Glaswahl:
Ein Longdrink-Glas ist die Standardwahl, aber du kannst auch elegant improvisieren. Ein breiteres Weinglas bringt beispielsweise die Aromen durch die Oberflächenverhältnisse etwas besser zur Geltung. (Man unterschätzt, welchen Einfluss so ein Glas haben kann.) -
Eiskalt ist Trumpf:
Achtest du darauf, alles gut vorzukühlen? Nicht nur Eiswürfel reinwerfen – auch die Flüssigkeiten sollten bereits kühl sein. Hitze ist der Feind dieses Cocktails, da sie die süßen und fruchtigen Nuancen verstärkt und das Gleichgewicht stört. -
Garnitur:
Frische Himbeeren als Garnitur sind schön – aber du kannst auch ein paar Minzblättchen ins Spiel bringen. Die leichte Kräuternote ergänzt den Himbeer-und-Vanille-Traum subtil.
Herkunft und verwandte Cocktails
Der Raspberry Vanilla Dream selbst hat keine Jahrhunderte alte Historie, aber sein Konzept wurzelt in klassischen Mustern der Mixologie: süße und saure Komponenten in Balance, mit einem knackigen Finish durch die Kohlensäure des Tonic Waters. Solche Cocktails tauchen oft als Non-Alcoholic-Varianten auf, gerade wenn es darum geht, den Verlust durch den fehlenden Alkohol mit geschickten Texturen und komplexen Aromen auszugleichen.
Die Idee, Vanille und Himbeere zu kombinieren, entstammt ursprünglich der Dessert-Welt – denk an Himbeer-Vanille-Törtchen oder Eisdesserts. Diese Anleihen wurden dann in die Cocktail-Kultur übertragen, als immer mehr alkoholfreie Alternativen angeboten wurden. Die Interpretation mit Tonic Water ist dabei ein moderner Touch: Tonic bringt eine leichte, herbe Note hinein und verhindert, dass das Getränk zu süß wird.
Ähnliche alkoholfreie Drinks wären etwa der Virgin Raspberry Mojito (Minze, Himbeeren, Soda), der Berry Lover (verschiedene Beeren und Zitronensaft mit Ginger Ale) oder der klassische Shirley Temple (Grenadine, Limonade, Soda).
Eine offizielle Erwähnung des Raspberry Vanilla Dreams in der Cocktail-Literatur oder auf Wikipedia gibt es derzeit nicht – vielleicht ein Zeichen, dass du jetzt zum frühen Anwender dieses Drinks wirst. Oder ein Anfang, dieses Rezept eines Tages selbst dort zu platzieren? Wenn das mal nicht Meta ist.

