Porchcrawler

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Porchcrawler Cocktail – Schnelles Rezept

Für alle, die es eilig haben, hier das einfache Basisrezept:

  • 1 Teil Bier
  • 1 Teil Wodka
  • 1 Teil Limonade (oder Ginger Ale)

Alles in ein großes Glas oder einen Krug geben, leicht rühren und sofort servieren. Fertig ist dein Porchcrawler!


Detaillierte Tipps zur Zubereitung des Porchcrawler

Wenn du den Porchcrawler richtig in Szene setzen möchtest, gibt’s ein paar Tricks und Feinheiten, die den Unterschied machen können.

  • Das Bier:
    Die Wahl des Biers scheint auf den ersten Blick beliebig, aber tatsächlich kann sie den Charakter des Cocktails stark beeinfussen. Ein helles Lager oder Pils funktioniert am besten. Diese Sorten sind leicht und ergänzen den Wodka, ohne das Getränk zu überlagern. Stärker gehopfte Biere, wie IPAs, können mitunter zu dominant sein.

  • Limonade oder Ginger Ale?
    Hier scheiden sich die Geister. Limonade (im Sinne von klarer Zitronenlimonade) gibt dem Cocktail eine frische, spritzige Note, während Ginger Ale dem Ganzen eine würzigere Tiefe verleiht. Je nachdem, zu welchem Anlass du den Porchcrawler reichen möchtest, kannst du hier variieren. Sommerparty? Dann vielleicht lieber die Limonade. Ein gemütlicher Abend, wenn’s draußen regnet? Da passt Ginger Ale.

  • Wodka:
    Der Wodka ist in diesem Cocktail zugleich tragend und versteckt, was bedeutet: Du brauchst kein Premium-Produkt, aber billigen Fusel solltest du ebenfalls meiden. Ein solider, sauber destillierter Wodka macht sich hier prima.

  • Eis:
    Definitiv hinzufügen! Eiswürfel dienen dazu, die Mischung länger kalt zu halten und verhindern, dass das Bier zu schnell schal wird. Das wär fürs Mundgefühl dann doch eher suboptimal.

  • Glaswahl:
    Porchcrawler eignet sich nicht für filigrane Cocktailschalen oder Martini-Gläser. Hier geht’s um Volumen. Krüge, große Gläser oder – wenn du im College-Modus unterwegs bist – vielleicht sogar ein Red Solo Cup tun’s auch. Hauptsache, du hast Platz für einen ordentlichen Schluck.


Die Geschichte und Herkunft des Porchcrawler

Auf den ersten Blick mag der Porchcrawler wie ein studentischer Party-Gag wirken, aber in der Welt der Cocktails haben auch die vermeintlich hemdsärmeligen Kreationen ihre Stellung. Tatsächlich ist nicht ganz klar, wo genau der Porchcrawler seinen Ursprung hat. Der Name, „Porchcrawler“, spielt vermutlich auf die typische Umgebung an, in der dieser Cocktail genossen wird: eine Veranda („Porch“) und das eher gemächliche, vielleicht sogar „krabbelnde“ Vorankommen nach ein paar Gläsern.

In College-Städten der USA hat sich der Porchcrawler vor allem in den 70er- und 80er-Jahren als ein Partygetränk etabliert, das sich durch seine Einfachheit und seine betont lockere Attitüde auszeichnet. Die Hauptidee war, ein Getränk zu haben, das weder feierlich noch technisch anspruchsvoll ist – perfekt für das entspannte Zusammensitzen bei gutem Wetter. Studenten, die sich vielleicht weniger mit gehobenen Mixology-Traditionen auseinandersetzen, nahmen gerne diese pragmatische Mischung aus Bier, Wodka und einer süßen Komponente an.

Ein interessanter Fun Fact: Der Porchcrawler steht in einer Reihe von Getränken, die durch das, was ich als „demokratische Einfachheit“ bezeichnen würde, definiert sind. Zusammen mit Cocktails wie dem „Beer ’n‘ Vodka“ oder dem „Snakebite“ (eine Mischung aus Bier und Cider) gehört er zur Gruppe der Cocktails, die keine perfekte Balance zwischen süß, sauer oder alkoholisch suchen, sondern oft nur eines: Hauptsache, es geht runter – und zwar schnell.

Ähnlich, aber vielleicht nicht ganz so rabiat, ist der Shandy, bei dem Bier in der Regel mit Zitronenlimonade gemischt wird. Er ist dem Porchcrawler verwandt, aber erlebt zum Beispiel im Vereinigten Königreich eher offizielle Anerkennung und wird oft als Sommergetränk angesehen. Der Porchcrawler hat diesen Kultstatus zwar nie erreicht, trotzdem unterschätze ihn nicht! Er hat durchaus das Potenzial, mehr zu sein als bloß „alkoholische Bowle“.

Eine Wikipedia-Seite zum Porchcrawler existiert aktuell nicht (wäre aber ein spannendes Projekt für einen kundigen Wirtschaftsinformatiker, findest du nicht?).

Wage dich ruhig mal an den Porchcrawler – vielleicht bei der nächsten Gartenparty oder einfach beim gemütlichen Grillabend. Prost!

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