Queen Mary

Queen Mary

Zubereitung des Queen Mary Cocktails:

  1. 4 cl Gin
  2. 2 cl Zitronensaft (frisch gepresst)
  3. 1 cl Zuckersirup
  4. 2 cl Grenadine
  5. Einen Spritzer Soda-Wasser

Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Grenadine mit Eis in einem Shaker kräftig schütteln. Danach in ein gekühltes Cocktailglas abseihen und einen Spritzer Soda dazugeben. Garniere das Glas am besten mit einer Zitronenscheibe oder einer Kirsche.


Tipps für einen ultimativen Queen Mary Cocktail

Wenn du den Queen Mary wirklich auf das nächste Level heben willst, dann schau dir mal die Qualität der Einzelzutaten genauer an – besonders der Gin und der Zitronensaft sind hier entscheidend. Ein qualitativ guter, trockener Gin bringt den nötigen Kontrast zur Süße der Grenadine. Und bitte, sag dem Fertig-Zitronensaft „Auf Wiedersehen“ – frisch gepresster Zitronensaft verleiht dem Drink nicht nur mehr Frische, sondern auch ein besseres Mundgefühl.

Die Balance ist alles: Zu viel Grenadine und der Drink wird zu sirop-artig, zu wenig und der fruchtige Kick fehlt. Die Kunst ist, den richtigen Mittelweg zu finden. Wenn du den Zuckersirup selbst herstellen möchtest (geht super einfach im Verhältnis 1:1 von Wasser und Zucker), kannst du damit noch einige Nuancen anpassen.

Ach ja, und das Soda-Wasser? Füg das wirklich erst ganz am Schluss hinzu, sonst verlierst du die ganze schöne Spritzigkeit. Kein Drama, aber ein Detail, das den Drink einfach runder macht.


Die Geschichte des Queen Mary Cocktails und verwandte Drinks

Der Queen Mary Cocktail ist – wie der Name schon andeutet – von der Queen Mary, der Frau von George V., inspiriert. Sie galt immer als eine etwas strenge und disziplinierte Dame, und genau diese fein ausbalancierte Strenge spiegelt sich auch im Drink wider. Die angenehm scharfe Säure des Zitronensafts trifft auf die elegante Süße der Grenadine – wie ein königlicher Tanz zwischen Süße und Würze.

Interessanterweise ist der Queen Mary oft in der Nähe des klassischen Gin Fizz zu finden, was durchaus Sinn macht, da beide auf Gin und frische Zitrone zurückgreifen. Allerdings bringt die Grenadine im Queen Mary eine zusätzliche Dimension ins Spiel, die den Drink farblich und geschmacklich von seinen „Geschwistern“ abhebt.

Wenn man noch etwas tiefer in die Cocktailgeschichte eintaucht, könnte man auch sagen, dass der Queen Mary eine entfernte Verwandtschaft zur „Pink Lady“ hat (obwohl dort Eiweiß hinzukommt) oder sogar einige Parallelen zur „Royal Clover Club“ Variante aufweist. Es scheint fast, als ob die Queen mit Vorliebe zu Drinks inspiriert hatte, die Balance und Eleganz miteinander kombinieren.

Leider gibt es bisher keine eigene Wikipedia-Seite zum Queen Mary, aber vielleicht sehen wir das ja bald einmal – nachdem du diesen Drink das nächste Mal gemacht hast!

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