Sake Bomb

Sake Bomb

Sake Bomb – Rezept auf einen Blick

Du brauchst:
– Ein kleines Glas (Shotglas) Sake
– Ein halbes Pint helles Bier (z.B. Lager oder Pils)
– Essstäbchen (optional, aber fürs Erlebnis sehr zu empfehlen)

Und so geht’s: Fülle das Bier in ein Pint-Glas. Platziere zwei Essstäbchen parallel über das Glas und stelle den Sake-Shot vorsichtig oben drauf. Wenn’s soweit ist: Hau sanft auf den Tisch, sodass der Sake ins Bier fällt, und dann schnell trinken!


Tipps für den perfekten Sake Bomb

  1. Timing ist alles
    Der Sake Bomb wird nicht genippt – er wird in einem Zug getrunken. Witzigerweise ist der ganze Spaß in der Dynamik: Der Moment, in dem der Sake ruckartig in das Bier platscht und die Mischung leichte Schaumwellen erzeugt, gehört zum Ritual. Der Countdown „Sake… Bomb!“ könnte also leichter peinlich werden, wenn es zu lange dauert. Also bereite alles gründlich vor und genieße den Augenblick!

  2. Sake-Wahl macht den Unterschied
    Es muss nicht der teuerste Sake sein, schließlich kippst du ihn ja ins Bier. Aber dennoch solltest du auf einen einigermaßen milden, „junmai“ Sake setzen, der basic, aber sauber trinkbar ist. Unnötig zu sagen, dass ein billiger und schlechter Sake den Spaß gewaltig verderben kann.

  3. Welches Bier eignet sich am besten?
    Im Prinzip passt jedes leichtere, spritzige Bier. Greif am besten zu einem klassischen Lager oder Pils, das nicht zu stark im Geschmack ist. Ein stark gehopftes IPA könnte den Sake übertönen, also mein Ratschlag: Je neutraler, desto besser.

  4. Die richtige Ausrüstung
    Essstäbchen machen das Ding echt authentisch und verleihen dem Ganzen diesen „bar-style“ Effekt. Solltest du jedoch keine herumliegen haben (ernsthaft?!) oder eher auf ein „no-frills“ Erlebnis aus sein, kannst du den Sake Shot auch einfach direkt ins Bierglas schütten.


Die Geschichte des Sake Bomb und verwandte Cocktails

Der Ursprung des Sake Bomb ist nicht hundertprozentig klar, aber wie so oft bei unterhaltsamen Trink-Ritualen könnte es aus einer Mischung von Tradition und Experimentierfreude entstanden sein. Einige glauben, der Drink habe seinen Ursprung in den USA, möglicherweise durch die Popularität japanischer Restaurants und Sushi Bars, die im Westen aufkamen. Andererseits erinnert das Konzept stark an den irischen „Boilermaker“, bei dem man ebenfalls einen Shot (normalerweise Whiskey) ins Bier fallen lässt. Beide Drinks teilen sich denselben eskalierenden Spaßfaktor: Nicht nur die Kombination von Getränken, sondern auch der brachiale „Schütt“-Moment.

Einen weiteren Verwandten könnte man auch im „Jägerbomb“ sehen, wo anstelle von Sake und Bier ein Shot Jägermeister ins Energy Drink (Red Bull, klassischerweise) fällt – definitiv mit einer anderen Wirkung, was die Schlafenszeit angeht!

Es gibt keine dedizierte Wikipedia-Seite zur „Sake Bomb“, aber davon leben die besten Trinkgeschichten: Sie weben sich in Barabende und Trinkrunden ein, ohne dass jemand in großen Wörterbüchern nachlesen muss. Jeder, der ihn einmal erlebt hat, weiß, wie viel Spaß dahinter steckt.

Kommentar verfassen

Nach oben scrollen