Cojito Rezept (Kurzfassung)
- 5 cl weißer Rum
- 1 Limette (Saft + Spalten)
- 2 TL brauner Zucker
- 10-12 frische Minzblätter
- 8 cl Kokoswasser
- Soda oder Sprudelwasser (nach Belieben)
- Eiswürfel
- Limettensaft, Limettenspalten, braunen Zucker und Minzblätter in ein Glas geben und leicht zerdrücken (muddlen).
- Rum und Kokoswasser hinzufügen.
- Mit Eis auffüllen und mit Soda oder Sprudelwasser nach Geschmack aufgießen.
- Umrühren, mit Minze und Limettenspalte garnieren.
Detailierte Tipps für den Cojito
Jetzt, wo du das Rezept hast, lass uns tiefer in die Materie einsteigen. Ein guter Cojito lebt – wie viele Cocktails – von der Balance der Aromen, und hier sind einige Tricks, wie du das noch feiner hinbekommst.
Rumwahl:
Der weiße Rum ist das Herzstück dieses Cocktails. Du möchtest einen Rum, der leicht und frisch ist, um die anderen Zutaten nicht zu überlagern. Marken wie Bacardi oder Havana Club bieten sich hier an. Willst du deinen Cojito auf die nächste Stufe heben? Teste leichter gereifte Rumsorten – sie bieten mehr Komplexität, ohne den Drink zu „erschlagen“.
Minzblätter richtig verwenden:
Hier kommt ein kleiner „Pro-Tipp“: Die Minze nicht zu stark zerdrücken! Ein bisschen leichtes Muddling reicht, um die Aromen freizusetzen, ohne die Minzblätter zu zerreißen (sonst schmeckt es schnell bitter). Stell dir vor, du würdest einen feinen Wein leicht schwenken, anstatt ihn zu schütteln. Gleiche Philosophie.
Brauner Zucker vs. Sirup:
Brauner Rohzucker bringt einen leicht karamelligen Geschmack mit, aber du kannst auch Zuckersirup verwenden, wenn du es dir einfacher machen willst. Der Sirup löst sich sofort auf, wodurch der Drink einen geschmeidigeren Geschmack erhält. Technisch gesehen: Einfache Kohäsionsentscheidungen!
Kokoswasser:
Das Kokoswasser im Cojito verleiht ihm eine einzigartige tropische Note, die ihn vom klassischen Mojito unterscheidet. Achte darauf, ungesüßtes Kokoswasser zu verwenden, damit der Drink nicht zu süß wird. Wenn du das Kokoswasser frisch öffnen möchtest, sei bereit, viel Vertrauen in deine Machetenfähigkeiten zu setzen 😆 – meist reicht aber auch ein gutes Markenprodukt aus dem Supermarktregal.
Eiswürfel:
Willst du wie die Profis arbeiten? Verwende größere Eiswürfel – je weniger Schmelzwasser, desto präziser bleibt der Geschmack! Die ideale Dichte des Cojito hängt auch davon ab, wie viel Sprudelwasser du hinzugibst. Ein kleiner Spritzer sorgt dafür, dass alles schön frisch bleibt, ohne den Geschmack zu verdünnen.
Die Geschichte des Cojito und verwandte Cocktails
Der Cojito ist – wie du dir sicher denken kannst – stark vom klassischen Mojito inspiriert. Nur dass er diesem Stammbaum einen tropischen Twist verleiht: Das klassische Soda wird hier durch Kokoswasser ersetzt, was dem Cocktail eine weichere, weniger spritzige Note gibt, während er dennoch erfrischend bleibt.
Die Ursprünge des Mojitos selbst gehen bis ins Kuba des 16. Jahrhunderts zurück, angeblich als abgewandelte Variante eines primitiven Mixgetränks, das die Piraten dafür nutzten, Krankheiten wie Skorbut zu bekämpfen (obwohl das Rumgetränk wahrscheinlich nicht der Hauptgrund ihrer Genesung war, wenn du mich fragst). Der ikonische Mojito, den wir heute kennen, bekam seinen Standard-Formfaktor dann erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Er wurde ein klassischer Sommerbegleiter in Bars auf Kuba – dank einer sehr spezifischen Synergie: Minze plus Rum plus Zucker plus Limette. Solide Kombination, nicht wahr?
Der Cojito selbst ist – abgesehen von seinem offensichtlichen Kokos-Twist – eine neuere Erfindung und eine elegante Abwandlung. Er hat wahrscheinlich seine Wurzeln in der Wunschvorstellung eines Bartenders, den Sommervibe des Mojitos zu entschärfen und ihm eine zusätzliche tropische Komponente zu geben. In modernen Tiki-Bars taucht er häufig auf der Speisekarte auf, da er eben die tropische Richtung des Mojitos noch weiterführt.
Falls dich Mojito-ähnliche Cocktails interessieren:
– Ein Caipirinha verwendet statt Rum eben brasilianischen Cachaça und verzichtet meistens auf die Minze.
– Die Daiquiri-Familie mit verschiedenen Fruchtsäften als Zusätze hat eine ähnliche Struktur basierend auf Rum, Limette und Zucker.
Also, viel Spaß beim Mixen und Experimentieren! Vielleicht erfindest du ja selbst den nächsten Klassiker. 🌿🍸
Es gibt leider aktuell keine direkte Wikipedia-Seite über den Cojito, aber du kannst dich gern mal zur Herkunft des Mojitos auf Wikipedia einlesen.











