Chimayó Cocktail

Chimayó Cocktail

Chimayó Cocktail – Die Schnell-Anleitung

Um den Chimayó Cocktail zuzubereiten, benötigst du folgende Zutaten:

  • 5 cl Tequila (idealerweise Reposado)
  • 2,5 cl frischen Apfelsaft
  • 1,5 cl frischen Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Apfelsirup oder Honig (wahlweise Ahornsirup)

Alles gut mit Eis schütteln, in ein Glas geben (idealerweise ein Lowball-Glas) und mit einer Apfelscheibe garnieren. Voilà! Fertig ist dein Chimayó Cocktail.


Jetzt mal etwas tiefer ins Glas geschaut: Ausbaustufen und Tipps

Für den Geschmack: Nimm einen gehaltvollen Reposado, der mit seiner tiefen Eichenholznote gut gegen den Apfelsaft anstinken kann. Blanco-Tequila ist zwar auch eine Möglichkeit, aber der kann bei der Süße schnell untergehen und gibt dem Cocktail weniger Tiefe. Stell dir das wie eine Datenbank vor: Je mehr Informationen (Aromen), desto interessanter das Ergebnis – aber nur, wenn die Daten sauber integriert werden. Ein guter Reposado führt da wie ein erfahrener Integrations-Layer alles sinnvoll zusammen.

Was den Apfelsaft angeht, würde ich dir frischen, unfiltrierten empfehlen. Klar kannst du den aus der Packung nehmen, aber wie oft gibt es denn in der IT eine „Quick Fix“-Lösung, die langfristig wirklich gut ist? Eben. Also lass den Packerl-Apfelsaft den Anfängern und nimm den frischen, am besten aus herbstlich gereiften Äpfeln, wenn du’s perfekt machen willst.

Der Honig: Wenn du es außergewöhnlich süß magst, probier Honig aus wilder Blüte oder Ahornsirup, der eine leichte und doch besondere Note ins Spiel bringt – das ist ein bisschen so, wie wenn man bei einer Software mal eine neue API ausprobiert. Vielleicht wirkt es erst mal unkonventionell, aber es kann den Unterschied zwischen „ganz gut“ und „wow“ ausmachen.

Wenn du gerade keine frischen Zitronen zur Hand hast (passiert ja mal, besonders freitagnachmittags im Büro), kannst du einen hochwertigen Zitronensaft aus der Flasche nehmen. Aber wir wissen beide: Das wird nicht dasselbe sein, der Frische-Faktor fehlt. Diese Details, wie du sie bei einem großen Systemarchitekturprojekt niemals ignorieren würdest, fallen auch hier ins Gewicht.

Nicht zu vergessen: Das Eis. Tja, Eis ist wie der Datenserver in der Cocktailwelt – es scheint manchmal völlig unsichtbar, aber glaub mir, ohne gutes Eis kommt dein ganzer Drink ins Wanken. Große und klare Würfel sind ideal, da sie langsam schmelzen und nicht gleich den Drink verwässern. Merk dir das!

Glaswahl und Präsentation: Der Chimayó Cocktail sieht in einem Lowball/Old-Fashioned-Glas am besten aus, weil seine herbstlichen Töne darin so richtig zur Geltung kommen. Wählen wir ein schickes (aber nicht zu protziges) Glas, verhindern wir, dass unser Getränk in der Wahrnehmung untergeht, ähnlich wie bei gut gestalteten GUIs. Am Ende wollen wir ja das maximale Nutzungserlebnis, möglichst effizient und ohne unnötigen Schnickschnack, oder?


Die Geschichte des Chimayó Cocktails

Lassen wir die Zeitmaschine mal kurz zurückrollen: Der Chimayó Cocktail wurde 1965 in einem kleinen Restaurant namens Rancho de Chimayó im Bundesstaat New Mexico kreiert. Der Besitzer, Arturo Jaramillo, stellte nach der Apfelernte fest, dass in dieser Region (Chimayó) jede Menge Äpfel angebaut wurden, die irgendwie kaum für außergewöhnliche kulinarische Kreationen genutzt wurden. Er wollte das ändern. So kombinierte er den kräftigen Reposado Tequila mit dem frischen, herben Apfelsaft der Region, und der Chimayó Cocktail war geboren.

Fun Fact: Der Cocktail ist nicht so weltberühmt wie ein Margarita, was fast ein bisschen traurig ist, denn er hat im Grunde eine tiefere „Code-Struktur“. Quasi der Underdog unter den mexikanischen Cocktails, der sich vielleicht nie so etabliert hat, einfach weil er so eng mit seiner Region verbunden ist. Doch genau das macht ihn zu einem versteckten Juwel – wie die tollen Features eines Tech-Tools, die keiner kennt, weil sie nie richtig vermarktet wurden.

Verwandte Cocktails wären unter anderem der Tequila Sunrise und (nur entfernt) die Whisky Sour-Familie. Es scheint fast so, als hätte man hier die erfrischende Fruchtigkeit eines exemplaren High-Level-Class Apfels in die scharfe Profildichte des Tequilas geworfen und auf eine ähnliche Art wie bei der Margarita experimentiert. Aber im Gegensatz zum Margarita ist der Chimayó mit seinen Apfelaromen und dem sanfteren Eintritt in die Geschmackslandschaft so etwas wie der gemütliche Herbstspaziergang, während die Margarita dich in einem tropischen Sturm stranden lässt.

Eine Wikipedia-Seite zum Cocktail selbst gibt es (Stand jetzt) nicht, aber der Ort Chimayó ist durchaus auf Wikipedia zu finden, falls du geografisch etwas tiefer eintauchen willst: Chimayó – Wikipedia.

Du siehst, der Chimayó Cocktail ist mehr als nur ein Drink – es ist eine Zeitreise, eine spannende Komposition, die verschiedene Welten gekonnt kombiniert. Also, wenn du das nächste Mal Lust hast, etwas Neues auszuprobieren: Schmeiß das Ding zusammen und lass dich überraschen. Wer weiß, vielleicht wird das dein neuer persönlicher Favorit?

Vielleicht sehe ich dich ja schon bald als informellen Botschafter von Chimayó, ähnlich wie Open-Source-Entwickler ihre Lieblings-Frameworks in jede Diskussion einbringen – nach dem Motto: „Hast du schon den Chimayó probiert?“

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