Four Score

Four Score

Rezept für den Four Score – Kurz und knapp

  • 50 ml Bourbon
  • 25 ml Ahornsirup
  • 15 ml frischer Zitronensaft
  • 15 ml Orangensaft
  • 2 Spritzer Angostura Bitters

Alle Zutaten in einen mit Eiswürfeln gefüllten Shaker geben, kräftig schütteln und anschließend durch ein Sieb in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas abseihen. Dekoration? Eine Orangenschale reicht völlig aus, um alles abzurunden.


Detaillierte Tipps und Tricks

Du denkst jetzt wahrscheinlich: „Okay, klingt nicht allzu kompliziert.“ Und du hast Recht – grundsätzlich ist der Four Score ein Cocktail, der ziemlich zugänglich ist, aber wie bei den meisten Sachen versteckt sich der Teufel im Detail.

  1. Bourbon: Qualität macht den Unterschied
    Die Wahl des Bourbon ist entscheidend. Ein solider, aber nicht übermäßig rauchiger Bourbon (zum Beispiel Buffalo Trace oder Bulleit) passt gut, weil der Drink selbst schon süßliche Noten vom Ahornsirup mitbringt. Ein zu intensiver Bourbon könnte die Balance durcheinanderbringen. Wenn du ein Fan von Holz- und Vanillearomen bist, könnte ein etwas „kräftigerer“ Bourbon trotzdem deinen persönlichen Touch hinzufügen.

  2. Ahornsirup: Nicht zu dickflüssig
    Ahornsirup ist das Rückgrat des Cocktails und verleiht ihm eine sanfte Süße. Achte darauf, dass dein Ahornsirup raumtemperiert und nicht zu dickflüssig ist. Wenn er zu kalt oder zäh ist, kann er sich nur schwer mit den anderen Zutaten verbinden. Tipp: Du kannst ihn leicht in der Hand erwärmen, ähnlich wie Butter, die du für’s Backen handlich machst.

  3. Zitrone und Orange: Frische ist der Schlüssel
    Bei den Säurekomponenten, also Zitronen- und Orangensaft, gilt: frisch gepresst ist Pflicht. Kein vorgefertigter Saft aus dem Tetra Pak – die Frische kommt im Glas einfach voll durch. Die Kombination aus Zitrone und Orange hält den Drink leicht und verleiht ihm eine angenehme Fruchtnote, die den Bourbon schön ausbalanciert.

  4. Angostura Bitters – Die unterschätzten Gewürze
    Zwei Spritzer Bitters scheinen vielleicht nebensächlich, aber sie verleihen dem ganzen Drink eine Tiefe und einen margenfreundlichen „Finish“ (um mal an unsere ROI-Optimierer zu appellieren). Ohne die Bitters könnte der Four Score etwas flach wirken. Also, vernachlässige nicht dieses kleine aber feine Detail!

  5. Die Shake-Technik
    Hier ein kleines Nerd-Gimmick: Lange genug schütteln, aber nicht zu lang. Du willst eine knackige Kälte und ein wenig Schaum auf dem Drink, aber das Schmelzwasser vom Eis sollte nicht dominieren. Es ist wie bei einem optimal konfigurierten Datenbank-Index – genug Performance-Boost mit möglichst wenig Overhead.

  6. Orangenschale: Zesten richtig anwenden
    Die Orangenschale für die Garnitur sollte einen schön intensiven aromatischen Touch geben. Roll die Schale zwischen den Händen und gib dann einen kleinen Spritzer aus der Schale heraus über das Glas. Dadurch werden die ätherischen Öle freigesetzt und das ganze Aroma geefektiv entfaltet. Glaub mir, dieser eine Moment hebt deinen genüsslichen Ausdruck um mindestens 10 Prozent.


Herkunft des Four Score – Eine kleine Geschichte

Nun zur Geschichte – der Four Score ist, wie viele der jüngeren Cocktail-Kreationen, eine clevere Hommage an die Geschichte und das Erbe klassischer Cocktails, insbesondere der Bourbon-lastigen Drinks. Der Name „Four Score“ klingt nach etwas Historischem und lässt direkt an Abraham Lincolns berühmtes Gettysburg-Adress denken („Four score and seven years ago…“). Der Cocktail selbst vereint die Grundidee eines klassischen Whiskey Sour mit modernen, eher „neuen Welt“-Zutaten wie dem Ahornsirup. Ahornsirup – eine typisch nordamerikanische Zutat – gibt dem Drink die nötige Süße, ohne ihn zu schwer zu machen.

Es wird vermutet, dass der Four Score in den USA in den letzten Jahrzehnten entstand, als stark aromatisierte, aber trotzdem ausbalancierte Drinks aufkamen, die traditionelle Cocktail-Klassiker neu interpretieren sollten. Die Verbindung zu Abraham Lincoln ist sicherlich romantisch-symbolisch, aber nicht zwingend historisch belegt. Eine Verwandtschaft gibt es offensichtlich zu Drinks wie dem Whiskey Sour oder dem Old Fashioned, jedoch mit einer fruchtigeren Note durch die Zitrusfrüchte und den süßen Ahornsirup.

Im Gegensatz zu traditionelleren Whiskey-basierten Cocktails, die meist intensiver und kräftiger sind, bringt der Four Score eine gewisse Leichtigkeit mit, die ihn besonders zugänglich für „Neueinsteiger“ in die Bourbon-Welt macht.

Leider gibt es derzeit keine dedizierte Wikipedia-Seite für den Four Score, aber du findest auf der Wikipedia-Seite zum Whiskey Sour verwandte Informationen und einige historische Details, die vielleicht auch dein Interesse über klassische Bourbon-Drinks wecken könnten.


Es freut mich, dass du dich näher mit dem Four Score beschäftigst! Manchmal sind es diese subtilen, modernisierten Klassiker, die in ihrer Einfachheit und harmonischen Balance besonders überzeugen können. Und wer weiß – vielleicht servierst du ihn das nächste mal als persönlichen Signature Drink bei deinem nächsten Data Science Meetup! Prost! 🍸

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